Πέμπτη 18 Ιανουαρίου 2018

Γερμανικός Τύπος ΗΑΖ:"Tsipras glaubt nicht an die Politik, die er umsetzen muss"

"Griechenland schafft die Wende"



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Tsipras glaubt nicht an die Politik, die er umsetzen muss

Für die internationalen Geldgeber war Premier Tsipras seit dem Beinahe-Zusammenbruch Griechenlands im Sommer 2015 ein viel einfacherer, willfähriger Partner als seine konservativen und sozialdemokratischen Vorgänger. Aber Tsipras hadert mit seiner Rolle. Nach eigenem Eingeständnis glaubt er nicht an die Politik, die er umsetzen muss. Das kann den Gläubigern zunächst gleichgültig sein. Es könnte aber zum Problem werden, wenn Griechenland im August aus dem Programm entlassen wird und nicht mehr auf Hilfskredite angewiesen ist. Dreht Tsipras dann die Reformen zurück? Vergisst er die Haushaltsdisziplin und verteilt Geschenke, um seine Chancen bei der spätestens im September 2019 fälligen Parlamentswahl aufzubessern?
Zu raten wäre es ihm nicht. Denn nicht nur die öffentlichen Gläubiger, denen die Griechen 261 Milliarden Euro schulden, werden das Land im Auge behalten. Vor allem an den Finanzmärkten bleibt Athen unter Beobachtung. Anleger und Investoren werden sehr genau prüfen, ob die griechische Regierung die Politik der Strukturreformen und der Haushaltskonsolidierung fortsetzt. Fällt Griechenland in alte, schlechte Gewohnheiten zurück, wird es das mühsam zurückgewonnene Vertrauen schnell verspielen – und seinen Marktzugang wieder verlieren.
Von Gerd Höhler/RND/dpa...
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